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© Dr. Herrmann, Energy Lab 2.0

reFuels – industrielle Anlagen ermöglichen und den Bau beschleunigen

Kraftstoffe, die mit erneuerbaren Energien hergestellt werden, wie synthetische Kraftstoffe, fortschrittliche Biokraftstoffe und Wasserstoff (reFuels) sind ein wesentlicher Pfad hin zu einer klimaneutralen Mobilität. Im Projekt reFuels "Kraftstoffe neu denken" wurden koordiniert durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit den beteiligten Firmen und Forschungseinrichtungen Kraftstoffsynthesen, umfangreiche Flottentests und Analysen im Schwerlast-, Personen- und Schienenverkehr erfolgreich abgeschlossen.

Im Ministerium für Verkehr besteht ein Programm reFuels, in dem weitere Projekte und Aktivitäten bis hin zum regulatorischen Rahmen auf Bundes- und EU-Ebene bearbeitet und im Steuerkreis diskutiert werden. Alle Projekte werden auch in der Roadmap reFuels für Baden-Württemberg berücksichtigt. Die Weiterentwicklung von Anlagen zur Herstellung von reFuels in den industriellen Maßstab (Skalierung) ist entscheidend. Auf dem Gelände der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO) soll eine “Grüne Raffinerie der Zukunft“ entstehen.

Aufgrund der EU-Regulatorik soll grünes Methanol importiert werden, um den wirtschaftlichen Betrieb nach Auslauf der anvisierten Förderung zu sichern. Zudem wurde eine Durchführbarkeitsstudie für eine innovative industrielle Power-to-Liquid Anlage zur Herstellung von Sustainable Aviation Fuels (SAF) unter Leitung des Flughafens Stuttgart zusammen mit Schwenk Zement und SkyNRG begonnen. Damit die Skalierung industrieller Anlagen gelingt und diese wirtschaftlich betrieben werden können, braucht es zeitnah eine klare unterstützende Regulatorik auf EU- und Bundesebene, neue Planungsgeschwindigkeiten, einen verschlankten Förderrahmen und Unterstützung für den Hochlauf von Wasserstoffelektrolyse. CO2 aus Punktquellen sollte mindestens bis zum Jahr 2045 angerechnet werden.

#Synthetische Kraftstoffe

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